Die erste Sitzung des neuen Kreistages

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der AfD.

Der 28.06.2019 war ein historischer Tag für die AfD Westerwald. Erstmals zog die AfD in den Kreistag des Westerwaldkreises ein und stellt aus dem Stand heraus eine Fraktion mit 4 Mitgliedern. In der konstituierenden Sitzung des Kreistages ging es unter anderem um Satzungsfragen. Hier gab es Wünsche aus einzelnen Fraktionen, die Mitgliederanzahl in den Ausschüssen von 10 auf 15 zu erhöhen. Die Vergrößerung wurde mit satter Mehrheit abgelehnt, gut so, eine unnötige Aufblähung der Gremien lehnen wir ab.

Nächstes Thema: Der Kreis soll einen hauptamtlichen Beigeordneten bekommen, dies ist zu begrüßen, denn der Westerwaldkreis muss auch in Zukunft professionell verwaltet und "gemanagt" werden. Wir als AfD forderten hierzu ein transparentes und faires Bewerbungsverfahren. Mit über 200 Tausend Einwohnern zählt der Westerwaldkreis zu den größten Kreisen im Lande. Diese Stelle ist gerechtfertigt und wird/wurde entsprechend ausgeschrieben.

Für Irritation sorgte am Ende der Sitzung eine sog. "persönliche Erklärung" des Fraktionsvorsitzenden der LINKE, Martin Klein. Hierbei griff er einzelne Fraktionsmitglieder der AfD-Fraktion persönlich an, was viel über den Angreifer und wenig über die Angegriffenen aussagt. Wie im Wahlkampf versprochen, werden wir uns nicht auf ein solches Niveau herablassen. Der Landrat unterbrach dann dieses "Schauspiel" und klärte Herrn Klein auf, dass so etwas nicht zulässig sei.

Im übrigen wurden wir 4 Fraktionsmitglieder von etlichen Mitgliedern des Kreistages zu Beginn persönlich mit Handschlag begrüßt, was mich in meiner Überzeugung positiv bestärkt, dass Sacharbeit für den Westerwald, unsere Heimat, mit gewählten Vertretern anderer demokratischer Parteien möglich ist.

Ein großes Lob auch an die Mitarbeiter der Verwaltung (Sitzungsdienst) die unsere aufkommenden organisatorischen Fragen immer zeitnah, professionell und informativ beantworteten.

Ihr Jürgen Nugel, Fraktionsvorsitzender

Bildquelle: Pressestelle Kreisverwaltung Westerwald

Tags: